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Rituale im Lebenskreis

Rituale gehören zum Menschsein und begleiten die Menschheit wohl bereits seit ihren jüngsten Anfängen. Für herausragende Ereignisse im Leben wurden Rituale entwickelt, um sie dadurch aus der Alltäglichkeit herauszunehmen und zu feiern. Rituale vermitteln Sinn, helfen Übergänge bewusst und harmonisch zu gestalten und erleichtern die Integration des Neuen. An Wendepunkten im Lebenskreis wie Geburt, Einschulung und erste Menses, rund um Liebe und Beziehungen, Bindung, Trennung und Abschied, Wechseljahre, Sterben, Tod und Trauerbegleitung – beim Einzug in eine neue Wohnung oder in ein neues Haus, bei Lebenskrisen und Lebensfreuden können Rituale Bewusst-Sein und Energie-Fluss zum Ausdruck bringen. Der rituelle Rahmen gibt Feiern und Festen Tiefe und Sinn.

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Segenszeremonien für Kinder

Geliebt und Willkommen sein, Dazugehören ist eine alte menschliche Sehnsucht. In vielen Kulturen gibt es traditionelle Bräuche und religiöse Riten, mit denen neugeborene Kinder empfangen werden. Wir kennen die Taufe, mit der ein Kind in die religiöse Gemeinschaft aufgenommen wird. Eine Segenszeremonie ist eine freie Form, einem Kind den Segen für seinen Lebensweg und damit den Rückhalt einer Gemeinschaft zu geben.

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Mondzeitfest

Die Übergänge im Leben sind fließend und schon ist aus dem kleinen Mädchen eine junge Frau geworden. Die Menstruation, die Tage, Blutung, auf dem Mond sein, ... es gibt viele Namen und Bezeichnungen für dieses Jahrzehnte lang wiederkehrende Ereignis im Leben einer Frau. Die Gesellschaft, wir Frauen selbst, gehen unterschiedlich damit um.

Um den Wandel bewusst zu beschreiten, bieten wir dieses Übergangsritual für Töchter und ihre Mütter an. Es ist ein sehr kraftvolles Fest auf dem weiblichen Weg. Es geht darum, die weibliche Kraft zu würdigen und unsere Töchter auf diesem Weg zu begleiten. Für die Mädchen bedeutet es, im Kreis der Frauen aufgenommen zu werden, darin getragen und aufgehoben zu sein. So können die jungen Frauen ihren Selbstwert stärken, ein positives Frauenbild entwickeln und mit der neuen Verantwortung ihren Weg gehen.

Das Mondzeitfest wird in Zusammenarbeit mit der Natur- und Wildnisschule LaWiWa im Lassaner
Winkel durchgeführt: www.natur-wildnisschule-lawiwa.de

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Übergangsritual von der Frau zur Mutter

Die Geburt eines Kindes stellt nicht nur den Übergang eines Seelenkindes in die körperliche Existenz dar, sondern auch den Übergang einer Frau zum Mutter sein und auch den eines Mannes zum Vater sein.

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Das ganze Familiensystem erhält eine neue energetische Ordnung. Ein neuer Lebenskreis beginnt. Der Schwellenübergang von der Frau zur Mutter wird gegen Ende der Schwangerschaft gefeiert. Das Ritual stärkt die Gemeinschaft der Frauen untereinander. Die werdende Mutter wird geehrt und für den bevorstehenden Wandlungsprozess gestärkt.

Der genaue Rahmen und die konkrete Gestaltung wird – wie bei den anderen Ritualen auch – zuvor gut miteinander besprochen.